Rückblick Palliativtag 2023

Rückblick Palliativtag 2023

Rückblick Palliativtag 2023 – Palliativplege

„Gemeinsam Wissen vertiefen, Erfahrungen teilen: Einblick in die Schlüsselthemen des Palliativtages 2023“

Mit großer Resonanz fand der Palliativtag 2023 (insgesamt bereits der 4. Palliativtag in Waldkirchen) am Samstag, den 28. Oktober 2023 statt, an dem sich etwa 120 Teilnehmer angemeldet hatten. Das breit gefächerte Angebot des Fortbildungstags richtete sich an Fachkräfte und Interessierte in der Palliativpflege. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der SAPV Pallio gGmbH und den Kliniken am Goldenen Steig organisiert.
Die Vorsitzende des Vereins „Initiative mit Krebs leben – Südlicher Bayerischer Wald e.V.“, Frau Dr. med. Heidi Massinger-Biebl, eröffnete den Palliativtag und würdigte insbesondere Herrn Gerhard Wimmer, der großzügigerweise seine Firmenräume für die Veranstaltung zur Verfügung stellte.

Frau Dr. med. Massinger-Biebl begrüßte zudem die geladenen Referenten: Herrn Rainer Simader, Frau Dr. med. Tabea Riss, den Onkologen Herrn Dr. med. Christoph Schicht, die Feldenkraispädagogin Ute Utsch, die Kunst- und Kreativtherapeutin Andrea Ranzinger, die Musikerin Christiane Öttl sowie Herrn Landrat Sebastian Gruber.

Die Eröffnung des Palliativtages wurde durch Grußworte von Herrn Wimmer, dem Gastgeber, eingeleitet. Herr Wimmer betonte sein Engagement für die Förderung der Veranstaltung in seinen Räumlichkeiten und erklärte, dass er sich freue, immer wieder als Gastgeber zur Verfügung zu stehen.

Als erster Referent präsentierte Herr Rainer Simader einen Vortrag über die Chancen und Herausforderungen in der Hospiz- und Palliativversorgung. Anschließend referierte Frau Dr. med. Tabea Riss über ein äußerst interessantes Thema: Demenz.
Nach einer stärkenden Mittagspause hatten die Seminarteilnehmer die Möglichkeit, an zwei von insgesamt 5 angebotenen Workshops teilzunehmen. Die angebotenen Workshops waren:

  1. „Wenn die Therapie das Problem ist – NW-Management moderner onkologischer Therapien“ – Workshop mit Dr. med. Christoph Schicht
  2. „Musik verändert Leben und Sterben“ – Workshop mit der Musikerin Christiane Öttl
  3. „Die Feldenkraismethode – Entspannte Schultern und freier Nacken“ – Workshop mit der Feldenkraispädagogin Ute Utsch
  4. „Töte sich wer kann!? Erfahrungen mit assistiertem Suizid “ – Workshop mit dem Leiter des Bildungswesens Hospiz in Österreich, Rainer Simader
  5. „Die Macht des Augenblicks – Ein Lächeln ins Gesicht zaubern “ – Workshop mit der Kunst- und Kreativtherapeutin Andrea Ranzinger

Fazit der Veranstaltung: Die Resonanz auf den 4. Palliativtag war durchaus positiv. Die Teilnehmer zeigten sich äußerst zufrieden und empfanden die Veranstaltung als gelungen, lehrreich und inspirierend.
Das Feedback der Teilnehmer ermutigt uns, das Format weiterhin fortzusetzen, um erneut eine bereichernde Plattform für den fachlichen Austausch und die Weiterbildung zu bieten.

„Impressionen vom 4. Palliativtag 2023: Ein Blick hinter die Kulissen der Fortbildung und inspirierenden Workshops“

Pressebericht: PNP vom 03.11.2023, Lokalteil Waldkirchen

Rückblick Palliativtag 2023

Landesgartenschau Freyung Impressionen

Landesgartenschau Freyung Impressionen

Landesgartenschau Freyung Impressionen

Wir möchten Ihnen einige eindrucksvolle Momente von unserer Teilnahme an der Landesgartenschau in Freyung im Jahr 2023 zeigen. Unser Verein hatte das Privileg, jeweils eine Woche im Juli und September die wunderbare Almhütte in den Waldgärten der Landesgartenschau zu bewirtschaften. Dabei hat der Verein erfolgreich spürbare Einnahmen erzielt, die wir für unsere satzungsgemäßen Aufgaben verwenden. 

Wir sind zutiefst dankbar für all unsere Helfer und Mitwirkenden, die mit Enthusiasmus und großem Engagement die Almhütte betreut haben. Gemeinsam haben sie unsere Botschaft der Unterstützung und Begleitung für Menschen, die von Krebs betroffen sind, auf vielfältige Weise auch auf dem Info-Point der Gartenschau verbreitet.

Obwohl die Landesgartenschau bereits am 03.10.2023 zu Ende gegangen ist, möchten wir Ihnen die Gelegenheit bieten, in unsere Erinnerungen und Impressionen einzutauchen, die wir während dieses besonderen Ereignisses gesammelt haben.

Unsere Mitglieder haben gezeigt, wie wichtig es ist, in schweren Zeiten Halt zu finden, und wie wir durch Gemeinschaft stärker werden. Wir sind zutiefst stolz auf ihre Teilnahme und ihr außergewöhnliches Engagement.

Wir möchten nochmals von Herzen allen danken, die uns während der Landesgartenschau unterstützt haben und zu dieser bedeutsamen Erfahrung beigetragen haben!

Landesgartenschau Freyung Impressionen

Erinnerungen an die Landesgartenschau 2023: „Unsere Teilnahme mit der Almhütte in den Waldgärten von Freyung“

Benefizkonzert der Band Variabel in Freyung

Benefizkonzert der Band Variabel in Freyung

Impressionen vom Benefizkonzert der Band Variabel in Freyung

Die Kirchenband „Variabel“ präsentierte ihre stimmungsvollen Lieder unter dem Motto „Glückwunsch – eine Reise durch mein Leben“ bei ihrem Benefizkonzert in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Freyung am Samstag, den 25.März 2023. Rund 100 Gäste besuchten das Konzert.

Pressebericht zum Artikel:

PNP – Freyung – Lokales vom 29.03.2023
PDF – 155 KB

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Benefizkonzert der Band Variabel in Freyung
Dankesbesuch bei Schwester Teresa

Dankesbesuch bei Schwester Teresa

Dankesbesuch bei Schwester Teresa

Schwester Thereas hat mit ihrer Spendenaktion „Schwester Teresas Bär hilft“ 17 710 Euro zugunsten der „Initiative mit Krebs leben e.V.“ an den Verein übergeben.

Nun hat eine Abordnung der Initiative die Ordensschwester besucht, um sich für die Bären-Aktion zu bedanken. Außerdem wurde eine gemeinsame Veranstaltung in Waldkirchen geplant. (Link zu Veranstaltung auf unserer Website https://initiative-mit-krebs-leben.de/unsere-veranstaltungen/ )

Schwester Theresa zeigte sich sehr erfreut über den Besuch ihrer Freundin Dr. Heidi Massinger-Biebl und den Vertreterinnen Elfriede Römmelmayer und Sybille Pongratz.

Pressebericht zum Artikel:

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Dankesbesuch bei Schwester Teresa
Gedenk- und  Segnungsgottesdienst 2020

Gedenk- und Segnungsgottesdienst 2020

Gedenk- und Segnungsgottesdienst 2020 für alle verstorbenen Mitglieder der SHG und IMKL in Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul, Waldkirchen

„Zeit der Veränderung – wer gibt Halt und Beistand und Trost?“

– Segnungsgottesdienst der Initiative Mit Krebs leben und der Selbsthilfegruppen Freyung/Waldkirchen

Waldkirchen: (mbl)  Eine schöne Tradition ist der alljährliche Segnungsgottesdienst der Initiative Mit Krebs leben e.V. und der Selbsthilfegruppe für Krebskranke. Sie gedenken hierbei besonders der verstorbenen Mitglieder und Freunde des letzten Jahres. Eingeladen waren Mitglieder, selbst Betroffene, Angehörige und Freunde, medizinisches Personal, Betreuungsschwestern der PV, der Pallio gGmbH sowie Gäste, die auch zahlreich erschienen waren.

Das Altarbild stand noch unter dem Thema Erntedank, rechts brannte jedoch die Initiative-Kerze, umrankt von einem Blumengebinde. Der Gottesdienst wurde zelebriert von Stadtpfarrer Michael Nirschl, Monsignore Alfred Ebner und einem weiteren befreundeten Priester; begleitet von Karin Autengruber und Ulrike Schmöller. Dieser Segnungsgottesdienst lag seit 15 Jahren thematisch in der Hand von Monsignore Alfred Ebner und wurde ausgestaltet von der Selbsthilfegruppe für Krebskranke. Da Msgr. Ebner im kommenden Jahr ein geschätztes Alter von 80 erreicht, möchte er sich etwas zurückziehen und freut sich über das Interesse und die Übernahme von Pfarrer Nirschl. Ein ganz herzliches DANKE sei ihm an dieser Stelle ausgesprochen, er war für den Verein und die Kranken immer ansprechbar. SHG-Leiterin Monika Blagovic hat den SGD noch vorbereitet, konnte aber wegen Krankheit nicht teilnehmen. Auch sie freut sich über die würdige Vertretung seitens der Initiative.

 

Schon bei der Begrüßung klang die Bedeutung des Jahres 2020 – dem Corona-Jahr – deutlich heraus. Wenn die Diagnose Krebs steht, wissen einige, dass sie möglicherweise nicht mehr gesund werden. Sie müssen lernen, mit dieser Krankheit ihren Lebensweg zu gehen. Das heißt auch, angewiesen zu sein auf Medikamente, Ärzte und medizinisches Personal, pflegende Angehörige oder Begleitung durch ein SAPV-Team bis zum Ende ihres Weges. Oft führt eine solche Lebenserwartung zu Erschöpfung und Mutlosigkeit. In diesem Jahr kam noch eine weitere Gefahr hinzu – das Virus Covid 19. Und niemand weiß, wie die Zukunft aussehen wird. Daher stand der Gottesdienst besonders unter dem Thema „Zeit der Veränderung – wer gibt Halt und Trost?“.

Seit Februar/März verändert dieser Virus das Leben aller Menschen in aller Welt. Menschen mit Immunschwäche, mit Vorerkrankung und die Senioren sind seither besonders betroffen und gefährdet. Viele sind dem Virus auch unterlegen. Es ist eine schwere Zeit, weil der Kontakt mit den engsten, und auch mit fernen Menschen eingeschränkt ist. Es sind körperliche und soziale Grenzen gesetzt; zur Sicherheit für uns selbst und andere. Aber es schmerzt diese besondere Gruppe mehr als jüngere und gesunde Menschen. 

Gut, dass es Mitmenschen gab und gibt, die uns in dieser bedrängten Zeit beigestanden sind. Gut, dass es Ärzte gab, die die bestmöglichste Therapie angeraten und durchgeführt haben und Unterstützung bei der Genesung gewährten. Trost finden und feststellen, es betrifft nicht nur mich. Viele andere haben das gleiche Schicksal. Es ist gut, sich mit der Krankheit zu befassen, um damit leben zu können. Denn die Psyche spielt bei der Genesung auch eine große Rolle.  Neben dem medizinischen Personal spielt der Partner oder die Familie auch eine große Rolle. Jegliches Verständnis und Unterstützung helfen bei der Genesung. Trost fanden auch viele im Gebet, in der Ruhe, im Vertrauen auf Gottes Hilfe.

 

Eine Meditation  – gelesen von Karin Autengruber und Ulrike Schmöller – betonte die Abhängigkeit in Krankheit. Gute Beziehungen helfen besonders in schwierigen Situationen. Wer gute Kontakte, persönliche Beziehungen zu Ärzten, zu Menschen in der Politik, in der Wirtschaft, in der Nachbarschaft usw. hat, der kann immer auf ihre Hilfe vertrauen. Doch wir Christen haben die besten Beziehungen zu Gott, zu Jesus Christus. Wir können und sollen fest und unerschütterlich auf Gottes Hilfe bauen und vertrauen. Es liegt an mir selbst, ob ich das glaube und darauf vertraue.  

   

Die Fürbitten richteten sich besonders an Anliegen der Krebspatienten und für die Verstorbenen.

Die musikalische Gestaltung lag in den Händen von Regionalkantor Gerhard Berger und Tochter Magdalena. Zwei Stimmen, die emotional den Segnungsgottesdienst wunderbar betonten und hervorhoben. Ihnen sei hier ein besonderer Dank ausgesprochen. 

 

Karin Autengruber sprach zum Abschluss an Msgr. Alfred Ebner ein großes Danke aus für all die Jahre der Begleitung. Sie sprach die Arbeit besonders im Pallio-Team an.

„Wenn wir in einer Krise zum Patienten gerufen werden – vor allem nachts – kommt bei uns die Frage auf: „was erwartet mich – kann ich die Situation meistern, kann ich den Patienten und deren Angehörige unterstützen?“ Und Alfred Ebner erwiderte: „Du bist nie allein. ER, unser Herrgott ist mit Dir und begleitet Dich.“ Die Arbeit des Pallio-Teams ist eine große emotionale Herausforderung an jeden und gibt dem Patienten Hilfe und den Angehörigen Trost und Unterstützung. Es ist sehr wertvoll, ein solches Team hier bei uns zu haben.

 

Zum Schluss folgte die persönliche Segnung mit Handauflegung durch die Priester. Es war ein Gottesdienst, der durch Worte und Gebete „durch Mark und Bein“ ging, so die Meinung vieler Gläubiger im Anschluss.

Text: Monika Blagovic

Fotos vom Gedenk- und Segnungsgottesdienst 2020

Fotos: Gabrusiewicz
Beschreibung: Altarbild mit den Priestern, Karin Autengruber und Ulrike Schmöller